1990/91: Gießen - Fulda Teil 2 (m18B)

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Günter T
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1990/91: Gießen - Fulda Teil 2 (m18B)

#1 Beitrag von Günter T » Mi 1. Jul 2020, 09:51

Hallo,

hier nun der zweite Beitrag meiner dreiteiligen Serie über die eingleisige Hauptbahn von Gießen nach Fulda. Der nachfolgende Ausschnitt aus der Kursbuchkarte von 1941 soll auch an die zahlreichen Bahnstrecken erinnern, die von ihr abzweigten und heute nicht mehr in Betrieb sind.

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Da ich die Bilder geografisch sortiert habe, füge ich zwecks besserer Orientierung einen Ausschnitt aus einer Streckenkarte der Bundesbahndirektion Frankfurt am Main von 1978 bei.

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Bild 17:
Bei problematischen Lichtverhältnissen zur Mittagszeit – eigentlich machten wir dort wegen der hoch stehenden Sonne eine Mittagpause – nahmen Andreas und ich am 23. Juli 1991 südlich von Burg- und Nieder Gemünden bei km 36,2 den E 3454 (Fulda 11.19 – Gießen 12.50) mit der 216 204 auf.




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Bild 18:
Dem schloss sich reichlich eine halbe Stunde später die 212 157 mit ihrem 8416 (Fulda 11.41 – Gießen 13.39) an.





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Bild 19:
Eine Viertelstunde später der Wendezug 8419 (Gießen 12.19 – Fulda 14.15) mit der 216 199.





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Bild 20:
Am 23. Juli 1991 begannen wir unsere Tour gegen 7 Uhr am südlichen Einfahrsignal von Burg- und Nieder Gemünden bei km 37,2. 216 220 bot uns mit dem 8407 (Gießen 6.07 – Fulda 8.13) einen stimmungsvollen Einstand.





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Bild 21:
Das drei Sekunden später entstandene Foto will ich Euch auch nicht vorenthalten.





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Bild 22:
Nun endlich in den Bahnhof Burg- und Nieder Gemünden, wo damals noch die Ohmtalbahn Richtung Kirchhain abzweigte; seit 1999 sind die Gleise bis Ober-Ofleiden demontiert.
Burg- und Nieder Gemünden ist mittlerweile auch zum Haltepunkt degradiert worden.
Am 14. Mai 1980 – ja, dieses ältere Foto wollte auch unbedingt in diesen Beitrag – war dort die Welt noch einigermaßen in Ordnung, als die 216 137 um 18.29 Uhr mit dem 5434 (Fulda 17.25 – Gießen 19.25) einen Halt einlegte.






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Bild 23:
Bei sehr ungünstigem Seitenlicht nahm ich am 31.03.1990 in Burg- und Nieder Gemünden die 216 199 vor dem 5413 (Gießen 10.19 - Fulda 12.15) auf.
Daher besitze ich jetzt wenigstens aber ein Andenken an den heute verschwundenen Güterschuppen.







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Bild 24:
Zehn Jahre später; am 31. März 1990: Um 18.38 Uhr rollte in Burg- und Nieder Gemünden die 216 187 mit ihrem 5438 (Fulda 17.34 – Gießen 19.20) ein.





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Bild 25:
Zughalt.





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Bild 26:
Die 216 187 aus der Nähe.






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Bild 27:
Weiter Richtung Alsfeld: Östlich von Ehringshausen entdeckten wir am 31. März 1990 bei km 46,0 ein beachtliches Bahnwärterhaus-Ensemble.





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Bild 28:
In Alsfeld lichtete ich am 31. März 1990 zunächst eine Schienenbusgarnitur, bestehend aus 798 808, 998 172 sowie 998 909, ab.





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Bild 29:
Gegen 16.30 Uhr kam die 216 199 mit dem 5429 (Gießen 15.31 – Fulda 17.17) herein.





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Bild 30:
Und dann folgte die Kreuzung mit dem von 216 195 beförderten E 3790 (Fulda 15.44 – Gießen 17.42).





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Bild 31:
Schließlich die Ausfahrt der 216 199 mit dem 5429.





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Bild 32:
In Renzendorf hält heute kein Zug mehr, und das Empfangsgebäude wurde auch geschleift.
Am 23. Juli 1991 hielt dort aber noch um 17.38 Uhr die 216 198 mit dem 8446 (Fulda 17.00 – Alsfeld 17.43).





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Bild 33:
Anschließend machte ich südlich von Renzendorf in Brauerschwend ein Bild der 216 221 mit ihrem 8429 (Gießen 17.19 – Fulda 19.17). Heute befindet sich an dieser Stelle eine Überführung der Kirchstraße über die Bahn.





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Bild 34:
Hundert Meter weiter südöstlich des Aufnahmeortes von Bild 33 machte ich am 31. März 1990 ein Bild des Wendezuges E 3766 (Fulda 14.44 – Gießen 16.19). Links sieht man die kleine Kirche des Ortes Brauerschwend.


Der dritte und letzte Teil folgt in Kürze.

Es grüßt Euch
Günter
:Bw:
Zuletzt geändert von Günter T am Mi 1. Jul 2020, 21:46, insgesamt 1-mal geändert.
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rolandk
Schuppenheizer
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Re: 1990/91: Gießen - Fulda Teil 2 (m18B)

#2 Beitrag von rolandk » Mi 1. Jul 2020, 20:51

Hallo,

am augenfälligsten sind die Veränderungen in Burg- und Nieder Gemünden festzustellen.
Dort hat nicht viel des alten Flairs überlebt. Im Mai 2016 gab es immerhin das typische, beleuchtete Bahnhofsschild mit der daran angebrachten Hektokilometertafel noch. Und auch das Dach des Fahrradständers hatte überlebt, es fehlte aber das "Innenleben" zur Unterbringung der Fahrräder.

Gruß
Roland

:Danke:

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